Emerkingen (29. & 30. August 2020)

RÖMERHALLE, RÖMERTURM, KAPELLE, BAUERNHÖFE
THEMA: FURCHTLOSIGKEIT & PROFESSIONALITÄT
BETEILIGTE: CA 34, ALTERSSPANNE 5 - 78

Auch die Karawanserei in Emerkingen fand verkürzt und unter Covid-19-Bedingungen mit passendem Hygienekonzept statt.
Wie reichhaltig sich hier die Kultur zeigt, wurde in den sehr fruchtbaren Vorgesprächen bereits deutlich. Viele Menschen, darunter ganze Vereine, wollten sich beteiligen, leider durften es coronabedingt nur wenige. Dennoch wurde in Emerkingen ein wieder neues, anderes Vorgehen möglich.
Diesmal gründete die Theaterinszenierung auf einer Recherche in einem Ort von großem historischem Bewusstsein. Das Heimatkarawanenteam hörte auf dem Rundgang von der Römerhalle bis zur Kapelle St. Wolfgang viele persönliche Vereins- und Familiengeschichten und erfuhr von einigen großen historischen Begebenheiten. Dabei wurde das Museum im Römerturm, der Stammtisch und zwei wichtige landwirtschaftliche Betriebe besucht. Außerdem wurde jede Menge über die ortsansässigen Störche gelernt. Der Ausflug bot reichlich Stoff für eine künstlerische Inszenierung.

Die teilnehmenden Musiker*innen probten und dichteten bereits am Samstag in der Römerhalle.
Am Sonntag stellten die Theaterinteressierten bei einer großartigen Vorstellung ihre üppigen neuen Kenntnisse zu einem bunten Szenario, inklusive Storchenballett, zusammen. Furchtlosigkeit, Selbstbewusstsein und durch und durch Offenheit durften das Team in dieser Gemeinde kennen und lieben lernen.
Roland Röller, Mitglied des Emerkinger Theatervereins und Sprecher des Arbeitskreises Mundart und Sprachen beim LABW sagt: „Ich finde, die Heimatkarawane ist ein ganz tolles Projekt. Schade, dass die Corona-Pandemie dazwischenkam, denn die Gesamtkonzeption war super. Leider musste in der Emerkinger Karawanserei ja coronabedingt der Begegnungsabend ausfallen, der ja eigentlich wesentliche soziale und kreative Situationen für die gemeinsamen Workshops schaffen sollte. Trotzdem ist es gut, dass wir etwas auf die Beine gestellt haben.“