Sigmaringendorf 18. & 19. Juli 2020

AUSSENBEREICH SPORTHALLE AN DER AU, WALDBÜHNE, DONAU-LAUCHERT-MÜNDUNG
THEMA: VERGANGENHEIT, GEGENWART, ZUKUNFT
BETEILIGTE: CA. 27, ALTERSSPANNE 10 - 78

Nachdem die Corona-Infektionszahlen im Sommer auf relativ niedrigem Niveau stagniert sind und das Projektteam ein an die Situation angepasstes Konzept entwickelt hatte, durften die ausstehenden Veranstaltungen stattfinden. Die Karawanserei in Sigmaringendorf spielte sich ausschließlich im Freien ab, was bei der wunderschönen Naturkulisse in keinster Weise zu bedauern war.
Das Hygienekonzept brachte natürlich erhebliche Einschränkungen mit. So gab es leider kein Begegnungsfest, sehr beschränkte Teilnehmer*innenzahlen und vor allem sehr viel weniger Zeit, um sich wirklich kennenzulernen. Was sonst an 2 ½ Tagen stattgefunden hatte, war verkürzt auf zwei halbe Tage. Und trotzdem gelang es, gemeinsam mit Vertreter*innen vor Ort am Schluss wenigstens einen Hauch des Heimatkarawanenzaubers in Form von drei kleinen Performances zu erleben.

Um größere Menschenansammlungen zu vermeiden, wurden die Teilnehmenden in Gruppen aufgeteilt. Das erste Kennenlernen erfolgte im Außenbereich der Sporthalle, im Anschluss begaben sie sich auf kleine Spaziergänge durch den Ort. Dabei erzählten die Teilnehmenden was „Heimat“ für sie bedeutet und was sie mit verschiedenen Plätzen des Ortes verbindet. Das Team bekam so ein gutes Gespür für die Charakteristik Sigmaringendorfs.

Auf der Grundlage der Ideen, die am Samstag zu den Themen Heimat, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gesammelt wurden, fanden am Sonntag drei kleine Performances statt. Die erste nutzte die berühmte Waldbühne als Spielort, die zweite den Eingangsbereich des Freilichttheaters und die dritte spielte sich an der malerischen Donau-Lauchert-Mündung ab. Sigmaringendorf wurde so sehr einfallsreich dargestellt.